Teil 6 – Lieber Onkel…

… darufst Du also an, aus Frankreich und fragst nach, warum wir keine Updates mehr machen? Die Antwort ist leicht: es gibt zu viel zu tun und zu wenig Zeit. Wir haben dich trotzdem lieb! Aber jetzt ist es soweit: Hier gibts nochmal einen Schwung Bilder. Kediol ist fast fertig.

Erstmal haben wir fleißig alle Wände gestrichen! Erst haben wir das mit voller Frauenpower gemacht. Aber bei der letzten Schicht haben wir uns doch noch einen Mann dazugeholt. Drei Mal die Decke streichen geht auch uns Ladies etwas in die Arme! Danke Johanna, Mandy, Katha (und auch Felix)

 

Und nun, wo alles weiß war, hat Roman losgelegt sich an das “Fein-Tuning” zu machen. Er hat alles Fenster verkleidet. Und zwar nicht gerade und “langweilig”, sondern mit bezaubernder Baumkante. Jedes Mal wenn ich in den Raum komme und die Fenster sehe, bin ich total baff und beindruckt!

Diese Fensterbänke und -rahmen zu sehen, ist das eine, aber sie anzufassen ist das andere….

Hier steht zwar Roman im Vordergrund der gerade die Trennwand zwischen Schlaf und Wohnecke  aufstellt, ABER das tolle Bett, aus über 100 Jahre alten Eichenbalken ist einfach ziemlich auffällig und gehört für uns zu den Highlights 🙂

Zwar ist diese “Panoramabild” etwas drunkel (ja, bei der Aufnahme dämmerte es schon und Strom gibts noch nicht), aber da gibts doch mal einen kleinen Eindruck vom gesamten Raum…

 

Das Palettensofa aufzubauen war nicht schwer. Ist nur leider noch etwas unbequem, aber beim nächsten Post ist es bestimmt schon kuschelig…

 

Auch das Bad ist ohne Licht noch etwas dunkel, aber es ist schon ganz schön gemütlich. Dieses Fenster…..! Roman weiß wie es geht!

 

Eine hochwertige Regendusche mit einem alten, aufgearbeitetem Handtuch-Halter.

 

Und jedes sichtbare Kabel ist absichtlich sichtbar. Quasi als Deko.

Bei nächster Gelegenheit gibts noch eine Runde Bilder mit hoffentlich schon ein paar Einrichtungsbildern 🙂

Onkel, wenn du das gesehen hast, meld dich doch nochmal!

Liebe grüße, Deine Mari

 

Teil 5 – wie macht eigentlich die Giraffe?

Nun gehts also an den Innenausbau! Als die Betonplatte da so vor uns lag, dachten wir “wow, wird das riesig”. Als dann die ersten Pfosten standen dachten wir “oh je, wird doch recht eng”! Dieses Gefühl hat sich fast nach jedem Arbeitsschritt geändert und wir dachten immer “groß, klein, groß, klein…” Aber wenn man jetzt das Loft so ganz blank sieht, finden wir, dass es schon eine ziemlich ideale Größe hat! Was denkt ihr?

Und wieder die Konterlattung

Da dachte ich, wir seien durch mit dem gefühlt unendlichen Anbringen von Konterlatten… Tja, ich denke wohl zu viel! Nachdem Außen fertig war, sind nun die Innenwände an der Reihe! Glücklicherweise brauchte die Decke keine Konterlattung. Hier konnten die Rigipsplatten direkt angeschraubt werden. An den Wänden war die Konterlattung notwending, weil ja überall Kabel verlegt wurden.

 

Unser Elektriker <3

Nicht nur Mae liebt unseren Elektriker und bittet immer darum, dass er nach der Arbeit noch zum spielen hoch kommt. Wir lieben ihn auch! Er arbeitet sehr gewissenhaft und äußerst ordentlich. Dieser “Kabelsalat” kommt einem gut sortieren Büro gleich!

 

In meiner Kindheit war’s für mich ein Rästel…

Wieso streichen die Maler nur so ein Gitter auf die Wände und machen überall wirr Punkte auf die Wand. Mittlerweile weiß ich, dass einfach die Stöße der Rigipsplatten und die Schrauben verspachtelt werden. Heieiei. Wieder was gelernt! Sieht doch aber schick aus.

 

Wie macht eigentlich die Giraffe?

Dieser Frage bin ich nachgegangen, nachdem Mae mich das gefragt hatte. Ich konnte recherchieren, dass Giraffen in der Tat keine Geräusche von sich geben, was für mich doch schwer vorstellbar ist. Lange Rede, kurzer Unsinn: die Schleif-Giraffe ist laut und macht BRRRRRRRRR. Aber auch  wirklich schnell!

Teil 4 – Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm…

…daneben steht ein Häuslein, frisch gebaut rum.

Ich kann einfach nicht mehr in “Tages-Etappen” berichten. Es ist wohl sinnvoller jetzt in Arbeitsschritten oder Aufgabenbereichen zu teilen… Hier gehts jedenfalls weiter mit unseren Update-Bildern….

Isofloc

Nachdem die Agepanplatten rund ums Haus verschraubt wurden, haben wir gemerkt, dass ich das Lager auch mit Ageoanplatten abgedeckt haben, obwohl diese nur verschalt werden sollte. Nun fehlten uns also 80m² Agepanplatten, die natürlich nirgends lieferbar waren. Nach einigem Hinund her konnten wir Ersatzplatten oorganisieren und den Arbeitsschritt abschließen. Danach kam die Zimmerei Drobek und Schulz. Sie haben die Isolierung für das Haus gemacht. Wie in unserem Blockhaus, haben wir uns für Kediol ebenfalls für „Isofloc“ entschieden.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur  die Info, dass Isofloc direkt in die Hohlräume gepumpt wird. Klaus Drobek hat mir dann erklärt, dass es sich bei Isofloc um Zellulose handelt, sprich, alte Zeitungen. Er wies nochmal genau darauf hin, dass beschichtetes Papier dabei niemals genutzt wird. Wirklich nur Zeitungspapier, wodurch diese Isolierung hoch ökologisch ist. „Das ist einfach wie ein richtig geiler Pulli, nicht so ein Polyester Ding“ sagte Klaus. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass damit ein ganz besonderes Raumklima herrscht! Lange Rede, kurzer Unsinn, die Isolierung ist fertig!

Auch ein blindes Huhn….

 

…schraubt die Schraube mal an der richtigen Stelle ‘rein. Jetzt wo die Isolierung fertig ist,  können wir mit der Verschalung beginnen. Aber HALT. Erst brauchen wir noch die Übergangsschiene vom Erdgeschoss zum ersten Stock! Und unser Team achtet natürlich bei jeder Schraube darauf, dass sie ganz genau da sitzt, wo sitzen soll…. Zum Glück wird so eine “schwere Geburt” am Ende abgedeckt!

Ein Loft…

Auch die OSB Platten im Loft im ersten Stock ist fertig. Sogar die Wand fürs Badezimmer ist schon im Ansatz zu sehen. Alle anderen Bereiche, wie Wohnung, Schlafen, und Kochen befinden sich in dem ca 65 m² großen Raum. Wer genau hinsieht, merkt, dass auch schon die Fenster fast fertig eingebaut sind!

Brett, Fuchs, Brett, Schraube, Schraube…

…. so einseitung sich diese Arbeit auch anhören mag, muss ich sagen, dass es echt Spaß gemacht hat und vorallem am Ende so ein tolles Erfolgserlebnis war. Während beispielsweise das Anbringen der Konterlatten dahinter nach viel Arbeit für immer unsichtbar bleiben. Und hier ist nun schon der erste Schwung Verschalung fertig. Den Abstandsmesser haben wir „Fuchs“ getauft und sind damit wirklich schnell voran gekommen! Hier durfte auch ich helfen so viel es der Alltag hergegeben hat.

Kediol wird gebaut – Teil 3

Es ist wirklich nicht zu fassen wie schnell dieses Haus gebaut wird. Die Männer arbeiten wirklich hart. Aber nicht desto trotz ist es ein großes Zusammenspiel von uns allen. Denn es gibt neben dem Bau auch noch das erste Ferienhaus zu bewirten, Material zu besorgen, Kinder zu bespielen, zwei Haushalte zu führen und ach ja…. das Essen! Vergesst nicht das Essen! Ich habe ja schon in einem vorherigen Beitrag von Rosis Riesenmengen an Essen berichtet. Aber Wenn man noch alles andere dazu rechnet, ist kaum ein Moment, der ungeplant zu verleben ist. Ich bin echt happy darüber, dass wir drei so gut zusammen arbeiten können und das sogar noch ganz ohne Reibereien!! Nach dem Bau gehts direkt weiter in die explizietere Mützingenta Vorbereitung…. Aber jetzt wollen wir uns nochmal ein paar Bilder von Kediol ansehen!

Tag 10: ein Panorama

Die Panorama Funktion des iPhones nutze ich nahezu nie. Aber an dieser stelle wollte ich es doch mal ausprobieren. Denn die Dachbalken unter dem blauen Himmel sahen einfach toll aus. Ich habe es nicht erlebt, dass die Männer mal eine Pause gemacht haben (abgesehen von der Kaffeepause)… aber weil das hier quasi das Richtfest war, war es da oben in dem großen ein ganz schön toller Moment für alle!

Tag 11: Da steht plötzlich ne Hütte

Das ging wirklich schnell. Viel ist nicht mehr zu tun, hm? Doch doch…. die Agepanplatten, Verschalung, Isolierung, Elektrik, Schornstein, Klempterarbeiten und natürlich der Innenausbau!

Tag 12: Lila Deko?

Ja. Lila Deko. Zumindest dachte ich das als ich diese süßen violetten Schnürchen habe überall hängen sehen. Aber dann haben die männlichen Männer mir erklärt. dass es nur für die Iso-Floc Leute sei, damit sie ihre Schläuche hier durchziehen können. Wäre ja auch verrückt einen Rohbau neben der Arbeit noch zu schmücken! 😀

Es wird weiter gebaut – Teil 2

Tag 5:  Doppeldecker

Während der untere Bereich für die Lagerung von Mützingenta Gut dienen soll, wird im ersten Stock ein massives, uriges Loft entstehen: Kediol. Mehr zu diesem interessanten Namen enthüllen wir, wenn es an der Zeit ist. Wer es weiß, kann mir schreiben: info@muetzingenta.de

Tag 6: ein schräges Dach

Die Hausseite, die zum Blockhaus zeigt, wird mit einer Deckenhöhe von über 3 Metern die höhere Seite.

Tag 7: nicht mal 4 Wände bei Minusgraden!

Nachdem heute der Kompressor morgens einfach gar nichts gemacht hat, mussten wir ihn kurzer Hand mit ins Haus nehmen. Denn Minus 5°C machen so einen Kompressor nicht glücklich! Nach anfänglichen Startproblemen lief er dann ab 11 Uhr endlich mehr oder weniger Rund! Leider hat die Kälte sonst niemandem Spaß gemacht.

Tag 8: Das erste Mal oben

Heute sind Mae und ich das erste Mal auf die Dachterrasse hochgetstiegen. Das war schon ganz schön aufregend, zumal wir warten mussten, bis die Männer die Balken, die später das Dach halten würden, mit reiner Manneskraft hochgeschafft haben.

Tag 9: Beim Frühstück

Vom großen Tisch in der Küche beobachten wir jetzt immer aus dem kuschlig Warmen die Fortschirtte. Dass jetzt plötzlich so ein Koloss in unserem Garten steht, ist auf jeden Fall etwas, woran sich alle noch gewöhnen müssen. Der alte Schuppen, der ursprünglich nur ersetzt werden sollte, war unter den vielen Bäumen und zugewachsen von Pflanzen im Gegensatz zu Kediol extrem unauffällig!

Der Bau geht los – Teil 1

Hallo ihr Lieben,

vor kurzem hat der Bau unseres zweiten Ferienhauses begonnen. Roman ist also von 7.30 bis 17 Uhr jeden Tag auf der Baustelle. Ich selbst betrachte das ganze eher von außen, weil ich natürlich für den 10 Monate alten Jungen und das 3-jährige Mädchen da sein muss. Was nicht bedeutet, dass vor allem Mae nicht regelmäßig ihren Gehörschutz aufsetzt, nach ihren Arbeitshandschuhen verlangt und begutachten will, was die Männer denn so machen. Mit David als Bauleiter und einem weiteren Zimmermann ist Roman den ganzen Tag zu Gange. Und so viele Männer müssen natürlich verköstigt werden. An dieser Stelle kommt Rosi ins Spiel: sie zaubert jeden Tag eine leckere Mahlzeit für alle. Wenn Mae um 12:15 Uhr aus dem Kindergarten kommt, setzen wir uns alle an den drei Meter langen Tisch um gemeinsam zu essen!

Tag 0: Her damit!

Bevor gebaut werden kann, brauchen wir natürlich Material. Und zwar nicht zu knapp! Ein Viertel des großen Acker ist bestückt, mit Balken, Latten, Kanthölzern, Rohren, Betontunneln, OSB Platten und verschiedenen Dicken und und und. Danke Kalle!

Tag 1: Gut berechnet ist halb gemessen

Tag 1 beginnt sehr sinnvoll mit Bleistift und Zollstock. Messen, anzeichnen, messen, anzeichnen, messen, verlegen, schrauben, messen, anzeichnen….. ich könnte noch so weiter machen. Aber die Männer haben das 8 Stunden durchgezogen. Das sollte reichen.

Tag 2: In der Höhe liegt die Kraft

Heute sollte es in die Höhe gehen. Die Männer haben ca 50 KVH Stiele an die sorgfälltig ausgemessenen Markierungen geschraubt. Das Foto liegen die Hölzer leider noch am Rand. Zu früh fotografiert!

Tag 3: Und man braucht DOCH 3 Leute….

…. wenn man schnell sein will. Und unsere Jungs waren verdammt schnell!

 

Tag 4: “Verstecken sich die Männer hinter den Wänden?”

10 Uhr:

17 Uhr:

Diese Frage stellte mir Mae, als gegen Abend keiner mehr auf der Baustelle zu finden war, aber auch der Blick “ins Haus” durch die fertigen OSB Platten nicht mehr möglich war. Es war ein wenig enttäuschend, dass dort niemand versteckt war.

 

Die Balkon-Platte wird gegossen

Natürlich handelt sich es um eine Betonplatte, die wir kürzlich gegossen haben. Aber unsere Tochter nennt die nun ausgehärtete Platte mit viel Überzeugung den “Balkon”. So freute es sie ganz besonders, als der “Balkon” endlich trocken und begehbar war. Denn immerhin hatte sie beim Gießen der Platte großen Spaß mit ihrer kleinen Harke den Beton überall hin zu verteilen.